Union Island - Die Hauptspots zum Kiten

Auf Union Island (Karibik) gibt es drei Hauptspots für's Kitesurfen: Clifton Beach mit Palm Island, Frigate Island und Big Sands.
Clifton Beach ist der Kitesurfing-Hauptspot, da hier auch das JT Pro Center sitzt.

Kitesurfing-Anfänger werden im türkisfarbenen Steh- und Flachwasser geschult und fortgeschrittene Fahrer können hier ihre Fahrtechnik verbessern.

Jeremie bietet am Clifton Beach auch seine Video- und Fotoshootings an.

Kitesurfen in der Karibik: Palm Island

Palm Island gehört zu Union Island und liegt nur mehrere Leinenlängen entfernt in Luv. Palm Island ist als Millionärsinsel bekannt.
Sie ist „privat“ und so haben nur Hotelgäste und Villenbesitzer Zutritt.
Kiter, die sicher Höhe fahren können, und erfahrene Wavekiter, können durch einen Durchgang am Riff nach Luv kitesurfen und haben dann die Möglichkeit, im tiefen Wasser zu kiten. 
Gute Wavekiter finden an der Nordspitze von Palm Island den besten Wavespot der Grenadinen.

Sicherheit hat Vorrang, daher bitte bei Jeremie anmelden, dass man dort Kitesurfen möchte. Er wird euch eines seiner Rettungsboote mitschicken, welches euch auf dem Trip rund um Palm Island begleitet.

Von Clifton aus in Lee, gleich um die Ecke vor der südlichen Spitze von Union Island, liegt Frigate Island.

Mit Jeremies Boot nur wenige Minuten von Clifton entfernt, erreicht man diese, durch eine Marina und ein Riff geschützte Flachwasserpiste.
Sehr viel Platz und nicht überfüllt, ist Frigate ein Paradies für jeden Freestyler und Kitesurfer, der entspannt neue Tricks ausprobieren will. Für das Kitesurfen in der Karibik sind die Bedingungen hier einfach Weltklasse!             

Aber, wie bei so vielen Spots: kein Vorteil ohne Nachteil. Der Wind kommt nämlich komplett ablandig. Aus diesem Grund bleibt Jeremies Boot vor Ort, um eure Session abzusichern und euch auch wieder zurück zu bringen. 

An manchen Tagen werden dort auch Anfänger vom Boot aus geschult.

In Absprache mit Jeremie oder seinen Kitelehrern könnt ihr auch einen geführten Downwinder mit Bootsbegleitung von Clifton nach Frigate machen.
Big Sands, Big Waves? Nun, so „big“ sind die Wellen meistens nicht. Eher klein (1-2m), aber dafür sauber brechend, was für Welleneinsteiger optimal ist.
Big Sands liegt an der Nordküste von Union Island. Ein langer, weißer Sandstrand, an dem der Wind meistens sideshore, manchmal sideonshore bläst.
 Wenn kein Wind geht, eignet sich Big Sands auch zum Surfen oder um mit dem SUP in den Wellen zu toben.
 

Kiten in der Karibik: Spots rund um Union Island by boat

Außer den drei Spots auf Union Island (Karibik) gibt es noch einige andere Spots, die ihr bei den anderen Inseln der Grenadine findet. Da die Inseln meist nah beieinander liegen, sind sie mit dem Boot schnell zu erreichen und man kann gut mehrere Tagestrips für seinen Aufenthalt einplanen.

In Absprache mit Jeremie können auch Mehrtagestouren unternommen werden. Bei diesen Touren werden weitere Spots angefahren, die ich hier nicht beschreibe, da es nahezu an und um jede Insel Möglichkeiten zum Kiten gibt. Beste Voraussetzung für die Bootstouren ist es, gut Höhe fahren zu können und fähig zu sein, den Kite in Ausnahmefällen im Wasser oder vom Boot aus, zu starten und zu landen.

Anfänger und Aufsteiger fühlen sich in Clifton und Frigate am wohlsten, oder beraten sich vorab mit Jeremie, ob der geplante Trip sich auch für Kitesurfen-Anfänger eignet.
Jeremie organisiert meist spontan Ausflüge, um die besten Plätze für den aktuellen Wind anzufahren.

Mayreau ist eine der zahlreichen Nachbarinseln und schon nach einer kurzen Bootsfahrt erreicht. Auf der einen Seite, in einer Lagune, die Salt Whistle Bay heißt, ankern die Boote. An Tagen, an denen nur wenige Boote dort sind, hat man hier spiegelglattes Wasser. Leider reicht der Platz zum Kiten meist nur für ein bis zwei Kiter. Die haben dafür umso mehr Spaß bei ihrer Session.

Eine schmale Sanddüne trennt den Salt Whistle Bay vom eigentlichen Kitespot auf der anderen Seite der Bucht. Nur wenige Meter vom Ankerplatz entfernt, geht man über die Düne und kann aufbauen.
 Die Kitebucht ist durch ein Riff geschützt, hat kleine Kickerwellen innerhalb der Bucht und Wellen außerhalb des Riffs.
 
Der Trip nach Mayreau lohnt sich auch für die nicht-kitende Begleitung. Der Strand des Salt Whistle Bay ist windgeschützt und man kann Schwimmen und Schnorcheln. Ein kleines Restaurant serviert Snacks und Kaltgetränke.

Wer noch genug Saft hat, kann am Nachmittag einen Downwinder nach Union Island machen und das Boot „stehen lassen“ – natürlich begleitet euch das Boot trotzdem, damit ihr sicher ankommt.
Vorweg: Auf jeden Fall auch die nicht-kitende Begleitung mitnehmen, es wird nicht langweilig.
 Kitesurfen in der Karibik kann ein Vergnügen für die ganze Familie sein!
Mit dem Boot auch „gleich um die Ecke“ von Union Island ist der Tobago Cays Marine Park. Auch das Juwel oder die Perle der Grenadinen genannt. Ich halte es hier gerne wie die Geissens und meine: Tobago Cays ist der Burner unter den Inseln!

Die Tobago Cays sind mehrere kleine Inseln, von einem lebenden Riff umrandet. Hier schwimmt man mit Schildkröten, geht Schnorcheln und bestaunt die vielfältige Unterwasserwelt. Alternativ sitzt man wie hypnotisiert an Deck und starrt auf die schier unglaublichen Farbtöne des Wassers.

Kitesurfen ist hier, wenn auch streng reglementiert und von Rangern kontrolliert, möglich. Der Kapitän kennt aber nicht nur den Weg, sondern weiß auch genau, wie diese Regeln einzuhalten sind. Dafür geht es erst einmal zur Insel Jamesby, denn nur hier ist das Starten und Landen von Kites erlaubt. Vor der Insel Baradol kann man in kleinen Wellen spielen, oder macht einen Downwinder nach Petit Tabac, um größere Wellen zu surfen. Es ist jedoch nicht zwingend, von Jamesby zu starten. Es bleibt immer die Möglichkeit, vom Boot aus zu starten.

Je nachdem in welcher Reihenfolge die Inseln angefahren wurden, besteht auch von Tobago Cays aus die Möglichkeit, direkt einen Downwinder nach Union Island zu machen. Möglich ist auch ein Downwinder mit Zwischenstopp in Mayreau und von dort aus weiter nach Union zurück.
Viele Wege führen zurück nach Union Island, daher wird der Ablauf der Tour vorher besprochen. Natürlich richtet sich die Tour auch nach dem Wind.
Ein „Sandklecks“, zwischen Frigate Island und Petit St. Vincent, mit einem einsamen Sonnenschirm – das war es auch schon.
Für romantische Stunden zu zweit und kitschige Hochglanzfotos perfekt geeignet!

Das Kiter „Hurra-ein-geiler-Spot-Feeling“ kommt hier nicht wirklich auf. Der Spot ist einfach nicht der Beste zum Kitesurfen, das Riff ist sehr nah unter der Wasseroberfläche.


Jeremie wäre nicht Jeremie, wenn er nicht auch aus dieser Situation noch ein tolles Angebot zauberte.
Mit dem Boot hinbringen lassen, unter dem Sonnenschirm mit Kaltgetränken chillen, um dann entweder an der Nordseite von Petit St. Vincent in der Welle zu kiten oder zurück nach Frigate zur Flachwasserpiste. Alles wie immer mit Bootbegleitung zur Absicherung.