Informationen zu  Mũi Né - das musst Du wissen

Die vietnamesische Währung ist VND (Vietnam Dong).
US$, €, werden akzeptiert und Wechselstuben und Banken problemlos getauscht.
US$ am besten in kleiner Stückelung mitnehmen, €uros werden am liebsten in 50€ und 100€ Scheinen getauscht.
In Mũi Né gibt es zwar jede Menge Geldautomaten, allerdings sollte man nicht warten, bis der letzte Dong ausgegeben ist. Gerade in der Hochsaison (Weihnachten, Neujahr und vor allem beim Tet-Fest im Februar) kommt es vor, dass die Automaten defekt oder leer sind. Dann kann es ein paar Tage dauern, bis das Geld wieder fließt.
Mit Kreditkarten von Master oder Visa kann problemlos Geld abgehoben werden. Nur American Express wird oft nicht angenommen; weder am Geldautomaten, noch für sonstige Zahlungen. Die nächste Bankfiliale findet ihr in Phan Thiet.
Fast überall findet ihr „normalen“ Wechselstrom 220V/50 Hertz. In sehr abgelegenen Regionen kann es vorkommen, 110V/50 Hertz Steckdosen anzutreffen. In dem Fall ist es gut, einen Adapter für flachpolige Stecker im Gepäck zu haben. In Mũi Né funktionieren die „normalen, deutschen“ Stecker auch in den „vietnamesischen“ Steckdosen.
GSM 900/1800 Roaminggebühren und sonstige Verbindungskosten bitte bei eurem Anbieter erfragen. Vietnamesische Telefonkarten mit 3G kosten um die 110000 VND (ca. €4).
Die bekanntesten Anbieter sind Viettel und Vinaphone und ihre Karten funktionieren hervorragend. Kaufen könnt ihr die Karten in Supermärkten oder an Straßenständen.
Das Länderkürzel .vn. In Mui Ne gibt es, mit wenigen Ausnahmen, überall free Wifi. Ansonsten wird man, auf kurze Nachfrage, problemlos frei geschaltet. In manchen Hotels stehen Computer gegen eine kleine Gebühr zu Verfügung.
Mopeds können an jeder Ecke und in jedem Hotel gemietet werden und sind das Fortbewegungsmittel Nr.1 in Vietnam. An dieser Stelle Empfehlungen zu geben oder gar Preise zu zitieren, würde den Rahmen sprengen. Am besten schaut man sich um und vergleicht ein paar Preise.
Der Fahrstil in Vietnam unterscheidet sich „nachhaltig“ von dem in Deutschland. Reisende sollten sich das bewusst machen, bevor sie auf ein Moped steigen. Helme sind Pflicht und können gemietet oder für kleines Geld gekauft werden. Mich erinnern die Helme aber eher an eine Nussschale mit Band. Dafür gibt es sie in lustigen und farbenfrohen Ausführungen.
Für jemanden, der länger in Mũi Né bleibt, kann es sich tatsächlich lohnen, ein Moped zu kaufen. Für rund US$300 bekommt man schon Mopeds in gutem Zustand – mit Papieren. Am Ende des Aufenthalts könnt ihr es dann weiter verkaufen. Mittlerweile gibt es auch Anbieter, die das Moped am Ende, zu einem etwas geringeren Preis, wieder zurücknehmen. Am besten an eurer Kiteschule mal einen Vietnamesen fragen, die haben oft gute Verbindungen.
Grundsätzlich könnte man in Vietnam schon Auto fahren... allerdings geht das NUR mit einem vietnamesischen Führerschein. Auch der internationale Führerschein ist ungültig. Daher muss man seinen Führerschein umschreiben lassen. Er muss ins Vietnamesische übersetzt, beglaubigt und beim Verkehrsamt in Saigon eingereicht werden. Die Bearbeitung dauert in der Regel zwischen zwei und vier Wochen; also genau so lange, wie die meisten Urlauber in Vietnam bleiben. Was für ein Zufall!? 
Da bleibt einem dann nur, einen Wagen mit Fahrer, oder ein Moped zu mieten. Denn für das Moped reicht der Führerschein.
Wer einplant, in Saigon Station zu machen, bevor es nach Mũi Né weiter geht, der wird ihn kennen lernen: den berüchtigten Straßenverkehr in Saigon. Eine fatalistische Einstellung und der Glauben an ein Leben nach dem Tod erleichtern einem die Teilnahme, soviel steht für mich fest.

Der ansonsten freundliche und mitfühlende „Vietnamese“ mutiert zum hupenden, rücksichtslosen Rüpel, sobald er den Schlüssel im Zündschloss gedreht hat. Es wird gehupt und gedrängelt was das Zeug hält. Das Motto: Wer hupt, hat Recht. Egal ob auf dem Gehweg oder auf der falschen Straßenseite, jede Lücke wird genutzt und jeder fährt, wie es ihm gefällt. 

Die Mopedfahrer dominieren den Straßenverkehr. Da nach kommen die Autos und die Fußgänger bilden das lästige Schlusslicht in der Rangordnung. Zum Überqueren einer Straße gilt: Wer zögert oder stehen bleibt, verliert. Wer einmal losgegangen ist, um eine Straße zu überqueren, DARF NICHT MEHR STEHEN BLEIBEN! Denn damit kann und will niemand umgehen und man provoziert einen Zusammenstoß. Am besten den Verkehr, der auf einen zurollt, beobachten und seine Geschwindigkeit anpassen. Es wird mal schneller oder langsamer gefahren und gegangen, aber niemals stehen geblieben.

In Mũi Né und Umgebung geht es im Vergleich sehr moderat, ja fast harmlos zu und auch als Europäer kann man hier Moped fahren. Aber: Das Hupen nicht vergessen! Wofür hat man denn schließlich das Ding?
Interessant in der Zubereitung, kräftig im Geschmack. Der vietnamesische Kaffee wird in einer Blechtasse mit Blechfilter aufgegossen und mit dickflüssiger, süßer Milch (ähnlich der früheren Milchmädchen Milch in Deutschland) verlängert. Erstaunlicherweise gibt das Blech keinen Geschmack ab und der Kaffee ist – heiß oder kalt – ein Genuss.
Die offizielle und hauptsächlich gesprochene Sprache ist Vietnamesisch. Als Zweitsprache gewinnt Englisch jedoch immer mehr an Bedeutung und man kommt schon mit Schulenglisch ganz gut zurecht. In den ländlichen Gegenden sprechen viele ältere Vietnamesen Französisch oder sogar Deutsch.
Im Winter +6 Stunden, Im Sommer +5 Stunden
25. Dezember: Weihnachten (inoffiziell)
1. Januar: Neujahr
Zwischen dem 21. und dem 29. Januar: Tet-Fest (vietnamesisches Neujahrsfest)
31. März: Todestag von König Hung
Anmerkung: Das vietnamesische Neujahrsfest verschiebt sich von Jahr zu Jahr, da es sich nach dem chinesischen Mondkalender richtet. Tet ist der wichtigste vietnamesische Feiertag, an dem Familie und Tempel besucht werden. Außerdem zeigt es gleichzeitig den Frühlingsbeginn an. Zu beachten ist, dass viele Restaurants und Geschäfte schon vor und auch nach den Feiertagen geschlossen haben. Die wenigen geöffneten Geschäfte und Restaurants heben ihre Preise stark an. In Hotel gibt es oft einen Tet-Aufschlag.
Da Vietnam von Norden nach Süden wie ein lang gezogener Schlauch ist, gibt es unterschiedliche Klimazonen.
Für Süd-Vietnam, also auch Mũi Né, gilt: In der Zeit von November bis April ist Trockenzeit. Es ist mit bis zu 30 Grad Celsius angenehm warm und trocken. Boardshorts, Tops und T-Shirts reichen völlig aus. Ein paar feste Schuhe und eine lange Hose sind für Ausflüge auch gut zu gebrauchen.
Wer, so wie ich, den „unglaublichen“ Temperatursturz von tagsüber 30 Grad auf abends 26 Grad als halben Wintereinbruch empfindet, sollte sich vielleicht noch eine leichte Jacke einpacken.
Auch wenn das Geld im Urlaub manchmal etwas lockerer sitzt, sollte man sich beim Trinkgeld an dem Verdienst einer Servicekraft in Vietnam orientieren. Diese verdient im Schnitt zwischen €80 und €100 im Monat. Angemessen sind meiner Meinung nach 5% des Rechnungsbetrags. Wer besonders zufrieden war, sollte die 10%-Marke nicht überschreiten.
Natürlich lasse auch ich das Restaurant Lam Tong nicht unerwähnt. Ihr findet es in der Mitte der Bucht von Mũi Né, direkt am Strand gelegen. Empfehlenswert für alle, die gerne original vietnamesisch essen. Ein gemütliches und traditionelles Restaurant mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Ort. Man sitzt auf Plastikstühlen im Sand, isst von Plastiktellern, die Bedienung und auch das Essen lassen gerne auf sich warten; aber das alles ist im Preis inbegriffen und macht das Ganze zu einem ungeschminkten kulinarischen Erlebnis. 

Schräg gegenüber von Lam Tong findet ihr das Restaurant Mr.Tam Cococafe. Räumlich sehr klein, dafür aber mit exzellenter vietnamesischer Küche und ein paar Nudelgerichten mit italienischem Einschlag, da der Koch italienische Pasta liebt. 

Etwa 100m weiter gibt es das El Latino. Leckere Pizza, hausgemachte Nachos mit Dips, erstklassige Cocktails und das alles zu angemessenen Preisen. Gratis Salsa- Unterricht steht auch auf der Speisekarte. 

Wer gut und üppig Frühstücken möchte, geht zu Minh Kha. Der beste Bananenpfannekuchen „in town“! Sehr guter Kaffee und ein großes Büffet. 

Direkt gegenüber von Minh Kha, eingeklemmt zwischen Schmuckständen, findet man den besten Waffel und Churros Stand. Ob mit Nutella, frischen Früchten, Sahne oder nur Puderzucker. Ab 17:00 Uhr geöffnet. 

Ein ganz besonderes Highlight sind die kleinen, aneinander gereihten Fischrestaurants, Bó Ké genannt, die ein wenig außerhalb von Mũi Né Beach, auf dem Weg nach Mũi Né Stadt, entlang der Straße stehen. Hier sucht man sich seinen Fisch aus, der dann frisch zubereitet wird und sitzt, traditionell vietnamesisch, an niedrigen Tischen mit Blick auf die Bucht von Mũi Né. Frischer und authentischer geht es nicht.

Ansonsten gilt: einfach abends durch Mũi Né Beach schlendern und sich spontan inspirieren lassen. Hier findet ihr Essen aus der ganzen Welt.

Einfach der Reihe nach durchtesten! Das ist Stand 2012/2013. Mui Ne ist schnelllebig, wechselhaft und kreativ. Bis zur nächsten Saison sind bestimmt wieder jede Menge neue Geschäftsideen in die Tat umgesetzt worden.
Beliebte Lokalitäten: Pogo, Buddha Bar, Ocean Republic, Sankara, Wax Bar and Restaurant, DJ Station, Dany's Pub, Fun'Key, Jibe's Restaurant und Live Music, Snow, etc.