Kiten in Mũi Né 


Von Mũi Né bis nach Nha Trang weiter nördlich, ist die sonnigste und trockenste Klimazone ganz Vietnams. Da der Wind von November bis März verlässlich bläst, ist Mũi Né Beach bei internationalen Kitern sehr beliebt. Der Ort Mũi Né ist bis heute ein Fischerort und liegt an der nördlichen Spitze der Bucht. 

Mui Ne Beach ist eine schöne, lange Bucht von etwa vier Kilometern, an deren Strand sich reichlich Kite- und ein paar wenige Windsurfschulen aneinander reihen. Dazu kommen Hotels am Strand oder in zweiter Reihe auf der anderen Straßenseite – in allen Preisklassen und Sternekategorien. Dazwischen findet ihr Restaurants, Shops, Bars und Touranbieter.

Mũi Né ist bekannt für seine gewaltigen, roten und weißen „Sahara-Dünen“, die weißen Strände und die historischen Tempel. Mũi Né Beach ist übrigens auch Treffpunkt wohlhabender Vietnamesen. Viele kommen an den Wochenenden, um in ihren Ferienhäusern dem „Großstadtwahnsinn“ von Saigon zu entfliehen.


Auch praktisch: Die gute Anbindung an Laos, Kambodscha und das Mekong Delta. Wer von MuiNe nach Saigon oder nach Nha Trang möchte, ist, je nach Verkehr, in vier bis sieben Stunden dort.

Immer häufiger sieht man in Mũi Né Touristen, die zum Abschluss ihrer Vietnamreise noch ein paar Tage ausspannen möchten. Viele können sich der fast magischen Anziehung des Kitesurfens nicht erwehren, belegen einen Kurs und versuchen dann, ihren Rückflug nach hinten zu verschieben. Das gefällt mir!

Die vietnamesische Küche ist sensationell. Immer frisch, leicht, sehr gut verträglich und auf Wunsch auch feurig scharf. Mũi Né bietet zudem eine beeindruckende Auswahl an Yoga-Kursen und Wellness-Angeboten.

PS: „Mũi“ bedeutet übrigens „Nase“ oder „Halbinsel“, „Né“ bedeutet „Schutz suchen, sich verstecken“. Der Name rührt von den Fischern her, die in Mũi Né Schutz vor stürmischer See fanden.