Kiten in der Karibik: Ab November nach Barbados

„Relax, you are in Barbados!“ So liest sich die erste Botschaft, die einen Kitesurfer mit Lust auf Karibik am Flughafen erwartet. Und auch wer nicht nur zum Kitesurfen nach Barbados gekommen ist, stellt schnell fest: Das ist mehr als ein flotter Werbespruch, es ist tatsächlich das Lebensmotto, nachdem die Bajan leben.

Barbados liegt in der Karibik und gehört zu den kleinen Antillen und ist die östlichste Insel dieser Kette im Atlantischen Ozean. Alle Strände sind öffentlich zugänglich und Kitestrände gibt es zwei zur Auswahl:
Den Hauptspot am Silver Rock Beach und Long Beach.
Für mich ist Barbados der perfekte Spot, da es das beste Gesamtpaket bietet. Kitesurfen, Surfen, SUP, Windsurfen, Schnorcheln und Tauchen. Die Palette ist so bunt, da ist es egal, wenn der Wind mal nicht zum Kitesurfen einlädt.


Für den Aufenthalt auf Barbados gilt: Ohne Auto ist man sehr eingeschränkt und es wird mühsam.
Ich persönlich finde, ohne Auto geht nix. Da ist es schon schwierig vom Long Beach zum Silver Rock zu kommen.

Einkaufen, Unternehmungen, oder mal zum SuP oder Wellenreiten...ist ohne Auto nicht machbar.
Natürlich gibt es Busse, oder die berühmten 11er-Taxis. Die nehmen aber Kitematerial nur gegen extra Cash oder gar nicht mit. 

An der wenig touristischen Südküste, nur 15 Minuten vom Flughafen Grantley Adams, liegen die beiden Kitespots:
Silver Rock Beach und Long Beach, welcher auch Long Bay genannt wird.

Barbados wurde 1989 durch Brian Talma zunächst ein bekanntes und beliebtes Urlaubsziel für Windsurfer, bis die Insel vor wenigen Jahren von ein paar Kitern entdeckt wurde. Aber erst seit Wavekiten sich zunehmender Beliebtheit erfreut, ist Barbados noch stärker in den Fokus der Kiter gerückt. Barbados hat einfach alles, was das Wassersportlerherz höher schlagen lässt – bis auf Flachwasser und Stehrevier; das findet man hier nicht.

Die beiden Kitespots sind für manche eine neue Herausforderung, andere lieben es Windsurfen und Kitesurfen zu kombinieren. Wieder andere schätzen die Vielfalt des Wassersports auf der Insel.

In Barbados hat sich, wie schon bei den Windsurfern, eine Kite-Fan-Gemeinde gebildet, die sich jedes Jahr zwischen Dezember und März hier trifft. Wer einmal in Barbados Kiten war, der kommt eben gerne immer wieder. Ich selber bin durch Kite-Freunde auf Barbados aufmerksam geworden und seitdem ebenfalls jedes Jahr wieder hier.

Besonders aber ist der Kontakt zu den Locals, die ihre „Beach Culture“ zelebrieren. In Barbados ist man kontaktfreudig und als Besucher fühlt man sich schnell heimisch.

Zusätzlich bietet sich, seit 2011, die gute Möglichkeit, von Barbados aus für ein paar Tage zu Jeremie Tronet (Pro Kiter und bekannt aus Kiteboarding Magazin) nach Union Island in St. Vincent-Grenadine zu fliegen.
An Jeremie's JT Pro Center kann man auch kiten lernen, sein eigenes Material nutzen, oder Material mieten.
Jeremie bietet ausserdem einen Tages- oder Mehrtages-Kite-Boot-Trip an.