Kitespots auf Barbados

Silver Rock Beach

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Silver Rock Beach ist der Hauptstrand der Kitesurfer. In der Bucht oberhalb von Silver Sands gelegen, hat er sich bei den Kitesurfern fest etabliert.

Silver Sands dagegen ist der Strand der Windsurfer und so kommt man sich nicht in die Quere. Auch auf dem Wasser gibt es keine nennenswerten Probleme zwischen den Kitesurfern und den Windsurfern.

Am Silver Rock Beach kommt fast jeder Kiter auf seine Kosten. Anfänger und Aufsteiger halten sich in der Bucht auf und die Wavekiter rocken die Wellen am 300m entfernten, vorgelagerten Riff. 

Die Wellen laufen nicht sehr schnell von links und sind, je nach Swell, zwischen 1,5m und bis zu 4m hoch. Da sie nicht closed-out oder hohl brechen, haben es Welleinsteiger leicht, erste Erfahrungen zu sammeln.

Bei einem Sturz hat man keinen Riffkontakt, da dieses tief genug liegt.
Selbst an den wenigen Tagen, an denen der Wasserstand über dem Riff niedriger ist, besteht keine unmittelbare Verletzungsgefahr.

An manchen Tagen schaffen es die Wellen der kräftigen Atlantikdünung sogar bis zum Strand. Dort gibt es dann einen bis zu einem Meter Shorebreak.

Die Einzigen, die sich mit den Bedingungen in Barbados etwas schwer tun, sind die Flachwasserfahrer. Barbados ist auf keinen Fall ein Flachwasser-Spot! Das Wasser in der Bucht ist immer etwas kabbelig bis wellig.

Silver Rock Beach im Kurzblock:
Wasser: 24-28 Grad, alle Blau- bis Grüntöne zum Ausflippen schön, mit Schildkröten in der Bucht

Wellen: in der Bucht kabbelig bis wellig, am Riff 1,5 bis 3,5/4m, am Strand Shorebreak bis 1m

Strömung: leichte bis mittlere Strömung

Stehrevier: nein, nach ca. 5m ist Schluss, dann wird das Wasser tief

Wind: von links, sideshore/side-onshore

Kiteschulen: Endless Kiteboarding und deAction Beach Shop
Rettungsboot: steht nicht permanent zur Verfügung. Wenn, dann gegen Gebühr

Geeignet für: Anfänger bis Profi, Welleinsteiger bis Wellenprofi, für Freestyler nur bedingt geeignet

Wichtiger Hinweis für Verwöhnte: am Silver Rock Beach wird gepumpt, kein Kompressor

Sonstige Angebote: Surfen, Windsurfen, SUP, Boogie Board

Infrastruktur: gut, kleine Imbiss-Restaurants, Supermarkt und das Restaurant vom Silverpoint Hotel in unmittelbarer Nähe


Long Beach

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In meinen Augen könnte dieser Strand auch Lonely Beach heißen. Am Long Beach ist man sehr oft alleine auf dem Wasser.

Das liegt unter anderem daran, dass es am Long Beach keine Infrastruktur gibt: kein Hotel, keine Kiteschule und keine Restaurants weit und breit. Nur Kitesurfer oder Surfer, die ihr Material leicht transportieren können, kommen zum Long Beach. Die Windsurfer bleiben am Silver Rock Beach.


Die Kiter, die im Windcastle wohnen, genießen dabei die kürzeste und bequemste "Anreise" zum Long Beach. Mit aufgepumpten Kite, nur wenige Meter bis zum Startplatz.  

Der Strand ist ca. 1,5km lang, bietet reichlich Platz und ist perfekt zum Schulen. Diese guten Bedingungen nutzt auch Roland von Endless Kiteboarding. Er fährt mit seinen Schülern zum nördlichen Teil der Bucht von Long Beach, da er dort sehr entspannt schulen kann. Im nördlichen Teil ist der Shorebreak nur leicht, der feine Sandstrand bietet ausreichend Platz zum Aufbau und ersten Flugübungen.
 Auch bei den ersten Bodydrags* im Wasser und beim Wasserstart hat jeder Anfänger ewig Platz und kann sich ganz auf Kite und Board konzentrieren. 


Der Wind kommt, wie auch am Silver Rock Beach, sideshore/sideonshore.
 
Alle anderen Kiter, egal ob Twintipfahrer oder Wavekiter, haben in Long Beach unendlich viel Platz zum Kiten und Experimentieren. Weiter draußen, am Riff, bricht eine Welle. Innerhalb der Bucht sind Dünungswellen, die am Strand brechen und den Shorebreak verursachen, der an manchen Tagen sehr kräftig am Strand ankommt. Der Einstieg ist dann eine kleine Herausforderung für die Kiter. Wellensets lesen, kleine Wellenpause abwarten und dann -zack- losfahren!


Im südlichen Teil des Strands brechen die Wellen auch innerhalb der Bucht, je nachdem wie der Swell ist. Wavekiter haben hier den meisten Spaß. Aber auch mit dem Twintip kommt man auf seine Kosten und kann schon mal antesten, ob ein Umstieg auf's Waveboard bevorsteht.

Da die Bucht in Lee mit einer Felsenspitze endet, ist es aus Gründen der Sicherheit besser, in der Mitte oder im nördlichen Strandabschnitt zu starten. Der Shorebreak ist dort niedriger und weniger stark und bietet dann genügend Platz nach Lee.
 Von Long Beach aus kann man auch einen Downwinder nach Silver Rock Beach machen. Außerhalb des Riffs, in sicherem Abstand um die südliche Felsenspitze von Long Beach herum, ist der erste Stop Surfers Point, wo man sauber brechende Wellen findet. Anschließend weiter downwind, den Wellen am Riff folgend, bis nach Silver Rock Beach. Die Fahrt kann, je nach Kondition und Wellenbegeisterung, 15 Minuten oder bis zum Sonnenuntergang dauern.

*Bodydrags: Der Kiter wird vom Kite über/durchs Wasser gezogen und benutzt dabei seinen Körper als Board.